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Yvonne Ton — Stop the Death Penalty

„Die Todesstrafe ist abgeschafft” lautet Artikel 102 des deutschen
Grundgesetzes. Leider gilt dies nicht für alle Länder der
Welt. Auch heute noch gibt es Länder, die Verbrechen mit der
Todesstrafe ahnden.
Pro Jahr werden weltweit mindestens 1500 Menschenleben
per Gerichtsbeschluss ausgelöscht. Der letztendlichen Vollstreckung
der Todesurteile gehen meist jahrelange Aufenthalte
in Hochsicherheitsgefängnissen unter menschenunwürdigen
Bedingungen voraus. Auch wenn sich die Haftbedingungen von
Land zu Land unterscheiden, Hoffen und Bangen um Leben und
Tod werden zur alltäglichen Tortur für jeden Gefangenen. Weit
oben auf der Rangliste der Länder mit den meisten Hinrichtungen
stehen die USA, eigentlich eine Weltmacht mit Vorbildfunktion
– so sollte man meinen. Fakt ist aber, dass in den USA seit
1976, dem Jahr der Wiedereinführung der Todesstrafe, 140 zum
Tode verurteilte Menschen gerettet werden konnten, weil ihre
Unschuld nachträglich mittels DNA-Tests bewiesen wurde. Aber
nicht nur die Zahl der unschuldig Verurteilten ist eine erschreckende
Bilanz. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Gefangene bei
der Hinrichtung durch die Giftspritze, die auch gern als humane
Exekution angepriesen wird, starke Schmerzen verspüren.
Stop the Death Penalty.
Ein Film gegen die Todesstrafe in den USA.
Mit meinem Film möchte ich die Befürworter der Todesstrafe zum
nachdenken anregen und einen Beitrag dazu leisten, dass die Todesstrafe
eines Tages weltweit abgeschafft werden kann.
Kein Mensch hat es „verdient“ zu sterben und niemand hat das Recht ein
Menschenleben auszulöschen!

  • Art und Umfang Film, ca. 5min
  • Abschluss Bachelor (Design Medien Kommunikation)
  • Studienrichtung Grafik
  • Betreut durch Prof. Johannes Graf und Maria-Elisabeth Sporkmann
Yvonne Ton Yvonne Ton